Microsoft zahlt 10.000 Dollar für „Zwangsupdate“ auf Windows 10

Teri Golstein aus Sausalito (Kalifornien) ist Inhaberin eines Reisebüros. Wie viele Unternehmen nutz auch Teri Golstein einen Windows Rechner.

Seit geraumer Zeit wird das Update von Windows 7, 8 oder 8.1 auf Windows 10 von Microsoft stark vorangetrieben. Bei vielen Anwendern taucht in der Taskleiste die Aufforderung zum Update auf Windows 10 auf.

So auch bei Teri Golstein. Allerdings wollte Teri das Update nie durchführen. Doch der Klick auf das „rote X“ wird von Microsoft als Zustimmung zum Update gewertet. Und der Rechner lahm gelegt.

Da auch der Microsoft-Kundendienst keine Abhilfe schaffen konnte verklagte Teri Golstein das Unternehmen.

Der Rechtsstreit ist dem Bericht zufolge bereits vergangenen Monat beigelegt worden. Microsoft betonte, dass die Zahlung kein Schuldeingeständnis sei. Das Unternehmen habe nur Kosten für einen weiteren Rechtsstreit vermeiden wollen.

Diese Forcierung von Microsoft zum Update auf Windows 10 konnten auch wir feststellen. Vielen Anwendern entgeht leider auch die Tatsache, dass die Aufforderung zum Update erst erscheint, wenn die Installationsdateien bereits voll heruntergeladen wurden. Und das sind immerhin bis zu 6 Gigabyte.

Bis Ende Juli bietet Microsoft das System für Nutzer von Windows 7 und höher bei einem Upgrade noch kostenlos an, danach soll die Software rund 120 Dollar kosten.